,,Keiner ist mehr hoffnungslos hörig als die, die fälschlicherweise glauben, sie seien frei!" - J.W.Goethe

Wer arbeitet ist zu faul zum leben!

Gewogen in der Sicherheit der eintönigen Alltäglichkeit, gehst du zu oft mit keinem Blick am Rechts und Links vorüber. Der lichthelle Farbwechsel am Arbeitsplatz zeigt dir, wie abwechslungsreich dein Tun ist. Freudig strahlt dein Herz beim täglich Weckerklingeln – noch bevor dein Herz erwacht. Für dich ist es immer wieder der gleiche Morgen, der gleiche Tag, die selbst eingeredete, abwechslungsreiche Arbeit. Künstlich geschaffene Welten halten dich ab dein Dasein zu genießen. Die Regeln der Anderen fesseln dich und ziehen dich zu Boden. Dein Blick nach vorn gerichtet, läufst du zurück in den Schuhen der Bequemlichkeit. Doch du spürst die Schuhe drücken an allen Seiten, die Schnüre umfassen deinen Fuß zu fest. Das Laufen fällt dir schwer, dein Gang ist deinem inneren Schmerz angepasst. Man sieht wie du gebückt, hinkend nach unten läufst, noch mehr gezogen von den Tränen deiner Augen. Doch die Sicherheit in keinen Nagel, keine Scherbe zu treten, bestätigen deine gefangene Angst. Wie willst du atmen? Wie den pulsierenden Boden, die Grashalme spüren? Das belebende Wasser einer Pfütze im Sommerregen wahrnehmen? Die von Sonne erwärmten Steine fühlen. Wie willst du Leben, wenn du nicht mehr weißt wie man Barfuß läuft?

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